Vor einer Woche wurde ich sehr hart angegriffen. Weil ich mich zeige, wie ich mich zeige. Weil ich mich nicht still und heimlich in höhere Dimensionen davon machen möchte, sondern weil ich meinen Teil übernehmen möchte und aktiv und jetzt auch offen mitarbeite, dass die Erde aufsteigt.

Mein Teil für den Aufstieg der Erde

Zu allererst ist es wichtig, dass ich selbst heile. Auf diesem Weg laufe ich. Hier konnte ich schon einiges lösen und einiges Licht ins Dunkle bringen. Ich hab mich intensiv mit Wut, Schmerz, Ablehnung und noch vielen anderen Emotionen auseinander gesetzt.

Emotionen, das sind die Bereiche, in denen ich am meisten verletzbar bin. Emotionen, die weit stärker bei mir ausgeprägt sind, als es beim Durchschnitt der Fall ist. Bei anderen sind es Schmerzen. Körperliche Schmerzen. Beim nächsten sind es vielleicht wieder andere Sachen. Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis ich herausgefunden habe, wie ich funktioniere.

Manche Menschen mit ausgeprägten Hellsinnen werden erschlagen von den Bildern und Visionen, die sie erhalten. Manche werden regelrecht verrückt. Bei mir sind das Gedanken. Alles spielt sich im Geist ab. Auch hier durfte ich einiges lernen, bis ich es endlich greifen konnte. Jetzt hab ich eine Möglichkeit gefunden, wie ich es abschalten kann. Wie ich Pause machen kann. Wie ich mich für einen Moment von den unzähligen Energiequellen, die von außen an meinen Geist angeschlossen sind, unterbrechen kann. Es ist leise. Sehr leise. Es ist wunderschön. So viel Raum. So viel ich. Ich weine, weil es so viel leichter wird.

So hat mir dieser Angriff, der absolut unter der Gürtellinie war, nicht nur viele Schatten gebracht, die es zu verarbeiten galt, sondern wie immer wartete hinter den Schatten ein Geschenk auf mich. Die Pause-Taste für meinen Geist. Nicht-Denken. Ja, so ist es möglich geworden. Unglaublich viel Energie ist dadurch mehr bei mir.

So ist jeder von uns unterschiedlich. Jede Seele hat ihr eigenes Energiemuster mit vielen Facetten, mit vielen Farben. Deshalb ist es schwierig mit Standardlösungen zu heilen. Doch sie helfen zumindest für den Anfang. Danach ist es gut, kann man sich direkt führen lassen oder findet man jemanden, der so lange entsprechende Zugänge hat, bis man selbst soweit ist. Nach der eigenen Heilung kommt dann der Teil, bei dem man anderen immer mehr helfen kann. Erst dann. Oder du bist hart im Nehmen. Doch dann darfst du dich warm anziehen.

So sehe ich Heilung. Heilung von Mama Erde. Zumindest von uns Menschen. Denn sie selbst kann gut auf sich selbst aufpassen. Sie weiß das auch. Nur so viele Menschen auf ihr sind noch „krank“. Doch es ändert sich so viel gerade. Auf so vielen Ebenen. Es geht immer schneller. Was für ein Segen, der uns zuteil wird.

Wie die Bande der Schwesternschaft einander heilen

Zwei Schwestern haben mir sehr geholfen. Keine der beiden hätte es tun müssen. Sie haben es einfach getan. Jede auf ihre Art. Durch Heilung der Verletzungen, die durch den Angriff entstanden sind. Durch das mich halten. Durch das Durchleuchten meines Energiemusters, wo ich selbst nicht besonders gut hinsehen konnte.

Ein Gespräch hat mir besonders geholfen. Ich hörte die Worte, dass ich anscheinend in meiner Geschichte irgendwann an dem Punkt kam, dass ich mich mit meinem riesengroßen Herz hinstellte und sagte: „Bitte bedient euch.“ Das hat einiges mit mir gemacht. Ich war nämlich vorher der Meinung, dass ich nicht gut genug bin. Dass ich immer lieb und nett zu sein habe und immer alles mit Liebe zu regeln habe. Ich hatte den Eindruck, dass mein Herz nicht offen genug war.

Unterbewusst wusste ich, dass das irgendwie Quatsch ist, doch ich konnte es nur teilweise umsetzen. So werde ich immer mehr zu einer dieser Frauen, die nun endlich auch mal sehr laut Nein sagen kann. Vor allem sage ich das nun viel eher als vorher, vertraue absolut meinem Gefühl und stelle es nicht mehr in Zweifel. Ich lasse die komplette Weiblichkeit in mir zu und auch die komplette Männlichkeit, die auf sie aufpasst und die wiederum von meiner Weiblichkeit gehalten wird. Die Männlichkeit – sie war es, die mir fehlte. Das Feuer. Doch es ist zurückgekehrt.

So werde ich auch wieder zur Frau, die auch ihre komplette Wildheit annimmt und sich von niemandem mehr begrenzen lässt. Sehr viele Männer sind von so einem Verhalten noch abgeschreckt. Doch das ist ihr Thema und nicht meins. In der Regel sind das dann auch immer die Männer, die ihre eigene Männlichkeit noch nicht komplett angenommen haben oder aber noch schlimmer kommen entsprechende Angriffe von Frauen selbst, welche die Tiefen ihrer eigenen Weiblichkeit noch nicht angenommen haben. Das sind die schlimmsten.

Wir sind wild. Wir sind nicht immer lieb und nett. Auch das sind wir. Verständnisvoll und tröstend und gebend und haltend und ja wir empfangen auch gerne. Natürlich tun wir das. Das ist unsere Natur. Doch wir stampfen auch wild mit den Füßen und zerkratzen schon auch mal ein paar Augen und werden zur Furie. Alles das gehört zu uns. Und wenn wir etwas quer durch den Raum werfen, weil wir so wütend gemacht wurden, dann gibt es in der Regel einen guten Grund dafür. Das sollte man sich dann als erstes anschauen und nicht uns in unserer Wildheit begrenzen.

So schön ist es, gibt es wilde Schwesternschaft, die immer mehr wächst. Wilde und zahme Frauen. Laute und leise. Läuternde und tröstende. Loslassende und haltende. Schön ist es, kehren wir mit allem zurück, was wir sind. Das gleiche wünsche ich den Brüdern auch. Zusammenhalt. Stärkung. Worte mit Inhalt. Schultern, die für einander da sind. Wildheit. Männlichkeit. Raum und Weite. Freies Atmen. Wolfsgeheul. Echte Bruderschaft. Echte. Kein Larifari. Wilde echte laute Wölfe.

Warum am Ende nur das Vergeben bleibt

In dieser Woche hatte ich Phasen nach diesem Angriff, in denen ich am liebsten mein Licht genommen und Köpfe damit abgeschnitten hätte. Ich will ganz ehrlich sein. Doch das hätte die Dunkelheit nur wachsen lassen. Ich selbst hatte mit dem Angriff schon sehr viel zu tun, weil ich darüber natürlich auch Dunkelheit empfangen habe. Es war nicht einfach, das zu transformieren und ich würde lügen, wenn ich sagte, es macht mich heute nicht auch noch wütend, wenn ich die Verletzungen sehe, die irreparabel sind und wenn mir klar wird, dass ein Aufprall einen Zentimeter woanders ein Leben gekostet hätte.

Noch immer halte ich die Tränen zurück, so unfassbar finde ich das Verhalten und so tief schmerzt mich die Verletzung von meinem Kind. Ein Kind, dass mich durch seine ganz eigene Form in dieser Welt gefunden hat. Und war ich in anderen Leben nicht genug dafür da, heute bin ich es mit allem, was ich habe. Diese Tränen werde ich weinen. Diesen Schmerz werde ich fühlen. Denn er löst sich nicht einfach so auf. Und mein Herz werde ich nie wieder bewusst verschließen, nur weil jemand darauf einschlägt, der noch zu heilen hat. Ja, auch das trage ich mit. Doch nur das und nur weil ich es dieses Mal für richtig halte und nicht weil mir jemand etwas ungefragt auflasten kann.

So reinige ich mich und transfomiere diese Energien, genau aus dem Grund damit ich sie nicht an den Nächsten weitergebe. Ein Teil wurde bereits zurückgegeben. Das reicht. Denn sonst endet dieser Kreislauf nie. Wir haben so viel Krieg auf der Welt, so viel Missbrauch, so viel Manipulation. Unser Paradies ist gefallen, weil sich ein einziger irgendwann einmal zu wenig beachtet fühlte. Heute haben wir ganz viele davon. Wir drehen es nur, wenn jeder einen Teil mehr schultert, als er vielleicht schultern müsste. Im Prinzip ist das gar nicht so schwer, wenn jeder einzige von uns nur einen Teil mehr schultert. Damit dreht sich alles auf der ganzen Welt.

Nein sagen ist wichtig. Mit dem Licht in den Missbrauch der Dunkelheit leuchten auch. Es geht nicht anders, wenn wir wollen das alles heilt. Es müssen Grenzen gesetzt werden und es braucht Regeln und es braucht Maßnahmen, die greifen, wenn diese Regeln überschritten werden. Regeln, die von allen gemeinsam erschaffen werden. Von allen für alle. Unabhängig, wer welche Aufgaben inne hat. Und absolut klare Transparenz.

Als wir Menschen alle noch alle Hellsinne offen hatten, gab es diese Transparenz. Jeder konnte alles vom anderen erfahren. Doch heute? Sind so viele Zugänge bewusst erschwert worden, weil dadurch viel einfacher manipuliert werden kann. Und hier sage ich es noch einmal:

Ich bin dafür, dass JEDEM diese Hellsinne wieder zugänglich gemacht werden. Magie ist für alle da. Schöpfung ist für alle da und steckt in jedem von uns. Alles andere ist Missbrauch und ein sich selbst Erhöhung durch die Abwertung anderer. Es gibt genug zu tun, wenn wir daran arbeiten, allen den Weg zur Öffnung der Hellsinne wieder zu ermöglichen. Doch nur über das Herz. Keine Abkürzungen mehr. Das ist der Weg, den ich gehe. Das ist der Weg, den ich unterstütze. Und egal, wie oft ich angegriffen werde, werde ich nichts anderes sagen.

Deshalb vergeben wir einander und uns selbst. Das Jetzt ist der ewig andauernde Moment, in dem wir alles anders machen können. Vergeben wir und reichen uns die Hände. Setzen wir klare Grenzen und stellen soziale und faire Regeln auf. Unsere Herzen führen uns genau dorthin, wenn wir nur zuhören. Deshalb vergebe ich jetzt und hier und konzentriere mich auf das, was mir wichtig ist: Die komplette Rückkehr des Lichts und die komplette Rückkehr der Liebe. In jedem Herz.

Ich bin ein kleiner Tropfen in einem großen Ozean. Nicht mehr und nicht weniger. Doch ist es so wichtig, dass ich als Tropfen bewusst ein Tropfen bin. Das möchte ich sein. So gehe ich weiter und lerne weiter. Damit ich immer mehr zu der besten Heilerin werde, die in mir steckt. Das ist es, was für mich zählt. Für das Ganze.

Ich danke ganz besonders diesen zwei Schwestern, meinem Drachen und meiner Schlange und dem Erzengel Michael. Ohne euch wäre ich so schnell nicht wieder aufgestanden. Himmel und Erde haben sich wieder einmal verbunden. So schön ist es, das zu sehen. So wundervoll ist es, solche schönen klaren Seelen begegnen zu dürfen. Tack, tack!