Die letzten Wochen bin ich hier etwas verstummt. Ein Kapitel wollte abgeschlossen werden. Es war klar da und ich wusste nicht, ob Dimension Sieben überhaupt weiter geht. Es war auch nicht wichtig. Denn ich wusste, es wird alles so kommen, wie es gerade sein soll.

Nun sitze ich wieder vor der Tastatur, höre mir schöne Musik (Epic Positive Music) an und Worte fließen wieder aus mir heraus. Ich denke nicht den gesamten Beitrag durch, wie ich es so oft gemacht habe. Ich lasse einfach die Energien fließen, die da sind. Das ist das Jetzt. Dieser Moment von dem wir alle immer wieder reden. Etwas ist da. Es fühlt sich stimmig an, es zu teilen. Ich begebe mich in einen Raum, der sich für mich schön anfühlt und fange einfach an. Zu tippen. Zu teilen. Ich zu sein. Mich zu spüren. Die Worte wählen sich selbst.

Es ist unwichtig, wer von mir etwas denkt. Denn ich möchte ich sein. Dafür entscheide ich mich immer mehr. Ich suche mir Wege, die gefühlt dazu passen und nehme mir meine Räume. Irgendeinen Weg gibt es immer. Manchmal ist es sauschwer, das gebe ich zu. Doch so viele Dinge regeln sich immer wieder, wenn ich mich richtig reinhänge und mir selbst treu bleibe. Ich weiß nicht, was in einer Woche oder in einem Monat ist. Und doch vertraue ich. Gehe nach innen. Immer wieder. Nehme mir Momente, in denen ich mich intensiv mit mir selbst verbinde. Manchmal verbinde ich mich mit allem. Manchmal bewusst mit einzelnen Aspekten.

Oft frage ich um Rat. Mich selbst, meine innere Weisheit, mein inneres Wissen, die Geister. Ich vertraue. Ich vertraue darauf, dass es immer reichen wird, wenn ich authentisch ich selbst bin und mich maximal für die Dinge einsetze, die mir wichtig sind. Dinge, deren Energien ich bewusst stärken möchte. Aus freier Entscheidung. Überall gibt es diese Räume. Manchmal reicht es, einfach jemanden tiefer anzuschauen. Machmal, jemanden einen Moment länger zu drücken. Ein bewusstes Lächeln mehr zu schenken, für das man wirklich (!) nichts zurück erwartet. Ein echtes Geschenk, dass von Herzen kommt.

Was ich besonders gerne mag, ist es etwas zu beleuchten. Manchmal sehen andere nicht, wenn jemand, der weit weg von zu Hause ist, den ganzen Tag einer Sprache ausgesetzt ist, die er fast nicht versteht, zu Hause eine Familie zu ernähren hat und trotz seiner perfekten Ausbildung auch mal von der Angst getrieben wird. Manchmal sehen Menschen nicht, wie Augen von jemand anderen leuchten. Sie sehen nicht, dass es auch dazu gehört, einen emotionalen Mitarbeiter in Phasen des Ungleichgewichts mitzutragen und geschickt aufzufangen und nicht nur die Begeisterungsfähigkeit für die eigenen Belange auszunutzen und sich zu verabschieden, sobald es mal ein bisschen herausfordernder wird. Manchmal sehen andere nicht, wie wenig es braucht, um Disharmonien geschickt wieder in Balance zu bringen.

Es gab Phasen, in denen ich das auch nicht mehr sehen konnte. Phasen, in denen ich viel zu viele Dinge geschluckt habe. Phasen, in denen ich mich viel zu viel angepasst habe. Phasen, in denen ich mich komplett versteckt habe. Phasen, in denen ich so wütend war, dass ich nicht mehr richtig sehen konnte. Nur sehr wenige haben mich in dieser Zeit gehalten. Ohne sie wäre ich nicht mehr. Es gibt Seelen, denen ich bis in alle Ewigkeit dankbar sein werde. Mein Kreis. Den ich halten möchte, so gut ich kann. Er fängt wieder langsam an zu wachsen. Doch dieses Mal sortiere ich streng aus. Ich liebe vieles in dieser Welt. Vieles macht mich jedoch auch traurig. Und vieles möchte mir meine Energie ausschließlich zum eigenen Vorteil abnehmen. Dieses Spiel spiele ich nicht mehr mit.

Es ist nicht so schlimm, tief zu fallen. Es ist nicht so schlimm, die niedersten Arbeiten zu machen. Auch nicht, nach dem man schon viel weiter oben war. So viel Angst hatte ich. So viel Angst… Doch ich lasse mir nicht mehr Angst machen. Ich bin ich. Und wenn meine Geschichte irgendwann zu Ende geht, schreibe ich sie woanders und wann anders einfach wieder weiter. Der Tod und Schmerzen können mir keine Angst mehr machen. Ich vertraue. In diesem Moment, wo ich diese Worte schreibe, vertraue ich. Auf mich.

Bis hierher war es ein sehr weiter Weg. Ich hab unglaublich viel Scheiße erlebt. Ich werde sie nicht mehr schön reden. Doch ich bin immer wieder aufgestanden. Und oft wollte ich auch gar nicht mehr. Auch das ist so. Es gab Phasen, in denen ich jedem was beweisen wollte und gnadenlos übertrieben habe. Weil ich dachte, wenn ich nur dran glaube, dann geht es schon. Auch ich dachte mal, Burn Out und dergleichen sind alles nur Einbildungen von Jammerlappen und ich zeige es allen, wie es geht. Und ich wurde eines besseren belehrt.

Auch ich dachte mal, ich kann mich direkt mit dem Teufel anlegen und mir kann niemand etwas. Und ich wurde eines besseren belehrt. Vielleicht kann ich es auch einfach NOCH nicht. Doch ich lerne. Ich lerne sehr schnell, wenn ich mir selbst vertraue, mich nicht einsperren lasse und mich nicht für andere verbiege. Ich bleibe. Und ich wachse. Jeden einzelnen Tag. Ich wandle zwischen Welten und lerne sie auszubalancieren.

Und lieber Teufel, ich hab auch vor dir keine Angst mehr. Du willst ´ne Challenge? Okay. Doch dann zieh dich warm an, denn ich hab meine Strategie geändert. Und ich bin alles andere als blöd. Doch wenn es dir zu blöd wird und du auch nur halb so intelligent bist, wie ich dich einschätze, dann biete ich dir eine Friedenspfeife an. Deinen Plan hab ich noch nicht ganz durchschaut. Evtl. dienen wir dem gleichen. Du weckst die Leute auf deine Art auf und ich auf meine. Niemals werde ich deiner Seite dienen.

Das Wasser ist frei. Und so wird es auch bleiben. Wir finden immer Wege. Und viele von uns Frauen fangen gerade erst an wieder komplett zurück zu kommen. Das natürliche Gleichgewicht kehrt zurück. So oder so. Hört eine von uns auf, macht die nächste weiter und steckt die nächsten sieben an. Wasser lässt sich auf Dauer nicht begrenzen. Niemals. So viele Männer entdecken auch gerade die Qualität des Wassers wieder in sich. Sie lernen ihm zu vertrauen. Die Qualität der Weiblichkeit. Sie geben ihr Raum. In sich und um sich. Sie unterstützen sie und schauen, was es braucht, damit der Fluss des Lebens wieder natürlicher leben kann.

Ich bin gespannt, wie es die nächsten Monate weiter geht. Wer von euch zu den ersten gehört, die den Wandel TATSÄCHLICH sehen können. Wer von euch zu denen gehört, die mit der ganzen Quatscherei wirklich aufhören und sich zu denen dazu gesellen, die die Dingen umzusetzen, die es jetzt gerade braucht. Ich bin gespannt, wer von euch wirklich verstanden hat, dass jeder von uns bereits in diesem (!) einen Moment frei ist und selbstbestimmt entscheiden kann. Egal, wo er steht.

Es gibt immer und überall genug Zwischenräume, in denen man lenken kann. Zwischenräume, durch die das Wasser fließen kann. Und gibt es keinen Weg, bahnt sich das Wasser mit Geduld einen neuen Weg. Währenddessen lernt es unglaublich schnell und in aller Tiefe noch mehr von allem was ist. Ich bin gespannt, wer sich traut, WIRKLICH durch die eigenen Schatten zu gehen, auch wenn sich die Dunkelheit dann wirklich mal in „echt“ zeigt. Ich bin gespannt, wer die Leute erkennt, die sich immer mehr zusammen tun und halten, auch wenn einer mal fällt.

Es baut sich eine neue Stärke auf, die nicht mehr zu übersehen ist. Das wird nicht nur in meinem Wahrnehmungsfeld so sein. Denn die Energiefelder gleichen sich. Übergeordnet schwingen sie meiner Erfahrung nach immer in den gleichen Mustern. Das gibt mir Mut. Sehr viel Mut. Diesen möchte ich auch an andere weiter geben. In meinem Fall speziell an Frauen, die sich noch nicht so ganz trauen. Oder die zwischendrin immer wieder mal von Zweifel geplagt sind. Mir geht es auch so. Immer wieder einmal.

Vertraut euren inneren Stimmen. Vertraut eurer Wahrnehmung. Bleibt dran, die Ursachen von euren negativen Gefühlen zu durchleuchten und sie aufzulösen. Immer mehr von uns wissen, wie es funktioniert. Hört auf, nach den ersten Schritten in die geistigen Welt euch als Medium X, Y, Z zu verkaufen und in jedem zweiten Absatz, den ihr von euch gibt, euch zu verkaufen. Das ist Mangeldenken. Wie soll das funktionieren? Die Menschen, die Heilung suchen, werden von alleine auf euch zukommen, wenn ihr soweit seid. Es geht um wesentlich mehr als das.

Deshalb – einfach mal eine Friedenspfeife rauchen… Ich meine das auch in dem Sinne, dass sich jede immer wieder auf Auszeiten besinnt, sie verteidigt und in die Reflektion von allem geht, sich selbst spürt, die eigenen Werte durchleuchtet und wahrnehmen kann, welche Konsequenzen sie erfordern und dann den Mut hat, diese in wirklicher Wahrhaftigkeit und wahrhaftiger Liebe an ALLES was ist und FÜR das große Ganze durchzuziehen

Schließen wir uns wieder mehr zusammen. Übergeordnet. Ein paar sehr mutige Frauen beginnen wieder damit, die alten Frauen-Heilkreise ins Leben zurück zu rufen. Unterstützen wir sie. Halten wir zusammen. Lernen wir. Stolpern wir und stehen immer wieder auf. Es ist unglaublich wichtig, dass wir alle wieder unsere Stimme erheben. Die wirklich wahrhaftige weibliche Stimme fehlt so sehr in diesen Zeiten. Wir können wesentlich mehr als die Rollen enthalten, die uns in der Vergangenheit zugeschrieben werden. Und wie sollen sie sich ändern, wenn wir sie uns sogar untereinander so zuschreiben?!

Brechen wir Grenzen. Sprengen wir Rahmen. Übernehmen wir wieder die ursprüngliche Verantwortung, die wir wirklich tragen können. Doch zuerst ist es wichtig, dass jede von uns wirklich heilt. Im anderen Fall kann die Dunkelheit immer wieder andocken. Ich musste viel einstecken. Ich wollte lernen, ja. Das hab ich. Sehr schmerzhaft. Ohne Hilfe von anderen hätte ich es nicht hinbekommen.

Heute bin ich wesentlich vorsichtiger, als vor einem Jahr. Und doch werde ich nicht verstummen. Ich bin eine freie Frau und habe vor, das auch zu bleiben.

Heilen Segen für DEINEN Weg.
Manu