Meine Güte, was für ein Morgen schon wieder!

Ich komme gerade mit dem Hund aus dem Wald. Es war mal wieder eine sehr intensive „Unterhaltung“ dort mit allem was ist . Und zum Schluss wurde sie wieder gut torpediert. Da ist es nicht immer so einfach, nicht ins zweifeln zu kommen.

Doch ich komme zu Hause wieder an, checke kurz die Lage auf den für mich wichtigsten Kanälen und ich spüre, dass diese Worte wirklich geschrieben werden sollen:

Es wird Zeit, dass wir uns mehr verbinden

In den letzten Monaten von 2017 war in der spirituellen Szene immer wieder der Begriff „Das neue WIR“ aufzufinden. Das hat mich im Herzen berührt und ich habe neue Hoffnung aufgebaut.

Denn ganz ehrlich? Ich verstehe diese Welt so oft nicht! Und am liebsten würde ich nach jetzt sofort Hause. Dorthin zurück, wo ich ursprünglich herkomme. Doch anscheinend habe ich mich für dieses Experiment entweder freiwillig gemeldet oder es war einfach so vorgesehen. Vielleicht auch beides. So habe ich also jetzt diese Suppe irgendwie auszulöffeln.

Wie auch immer. Jetzt bin ich hier. Hier auf Planet Mama Erde. Ich liebe sie. Sehr. Es ist ein wunderschöner Planet. So viel Fülle. So viel Schönheit. Materie und ihre Möglichkeiten – wundervoll!

Doch was hier unter den Menschen passiert, ist ungeheuerlich! Die Dunkelheit gibt es. Für mich. Entweder bin ich noch nicht richtig aufgestiegen und habs noch nicht kapiert oder diese fiese Dunkelheit, die uns alle gegeneinander ausspielt, gibt es wirklich. Für mich sieht es so aus. Vielleicht passt der Name noch nicht ganz, doch hier gibt es etwas, das Energien massiv von außen manipuliert.

Energien, auf die wir Menschen Zugriff haben. Doch die meisten sind sich darüber nicht wirklich bewusst. Und ein paar, die sich darüber bewusst sind, missbrauchen das ganz schön. Dieser Zirkus hat irgendwann mal vor langer Zeit begonnen. So fühlt es sich für mich an. Und heute fallen noch immer die Dominosteine um, die damals angestossen wurden. Einzelne können sich dem schon entziehen. Das war vermutlich in allen Zeiten so.

Doch die meisten sind Marionetten hier. Reagieren nur noch. Lassen sich von der Angst und der Wut, dem Neid und der Kontrolle ihr Leben diktieren und bündeln dadurch selbst eigenständige Energien, die sich selbständig weitertragen. Es ist wie ein riesiger Virus, der kontiunierlich immer wieder durchs Land zieht.

Erst gestern wurde ich wieder von einer solchen gebündelten und eigenständigen Energie angegriffen. Manche nennen das Dämon. Gibt es nicht? Natürlich gibt es das! So viele reden hinter den Kulissen darüber. Für so viele von uns ist es klar, dass es das gibt. In Italien hat beinahe jede Kirche einen angestellten Exorzisten. Doch hier? Hier wird so getan, als ob es das alles gar nicht gibt.

Nur ein paar Tage zuvor hatte ich mit einem anderen Dämon zu tun. Teilweise hab ich das vielleicht selbst zu verantworten, weil ich meine Tore zu weit geöffnet habe. Weil ich lernen wollte, wie alles funktioniert. Doch vor allem (!), weil ich an das Gute glaube. Schon so manchen habe ich dadurch helfen können. Doch ich bin nicht blöd. Mir ist klar, dass ich die Welt nicht alleine retten kann.

Wie die Dunkelheit angreift

Ich kenne niemanden hier, der komplett reines Licht ist. Vielleicht gibt es ein paar. Der Dalai Lama könnte so jemand sein. Den habe ich aber auch noch nicht gefühlt.  Und bisher war es so, dass wirklich jeder einzelne, den ich getroffen habe, seine persönlichen Schwachstellen hat. Hier wird immer wieder von der Dunkelheit angesetzt. Es wird geschürt von außen. Ganz leise. Ganz subtil. Es schleichen sich Energien ein und du wirst angeheizt. So lange bis du in der Regel emotional kippst oder dir eben darüber bewusst wirst, wenn du in dem Moment gerade genug Bewusstheit hast.

Manche von uns wurden anscheinend von Dämonen durch sehr harte Zeiten geführt. So ganz hab ich es noch nicht raus, wie das alles auf der Ebene funktioniert. Doch ich lerne schnell, wenn ich die Gelegenheit dazu habe. Diese Puzzleteile finde ich auch noch. Und eben ein Teil dieser Menschen ist der Meinung, diese Dämonen haben sie so lange beschützt und ihnen so gut geholfen, dass sie sie gar nicht mehr loslassen möchten. Sie sehen sie als Teil von sich. Sie merken jedoch nicht, wie hart sie Energie von anderen ziehen oder auf welche Art und Weise sie ihre harten Energien bei anderen abladen. Sie merken nicht, was ihre ganze Eifersucht, Angst und Wut damit anrichtet.

Vermutlich, weil sie nicht mehr richtig fühlen können. Um richtig zu fühlen, musst du dein Herz öffnen. Kommst du in diese Energie, verabschieden sich die Dämonen von ganz alleine, weil sie diese Energie auf Dauer nicht aushalten. So zeigt es sich mir. Werde ich angegriffen, komme ich am schnellsten raus, wenn ich alles dafür tue, in meine Balance zu kommen und eben nicht zurück angreife. Damit nehme ich ihnen allen Wind aus den Segeln. Denn sie wollen, dass ich zurück angreife. Gebe ich ihnen so meine Energie, werden sie genährt. Mich schwächt jeder meiner Angriffe. Dabei verliere ich Bewusstheit, weil ich mich dann wieder aufwändig aufzuladen habe. Außerdem wachsen dann auch meine Schatten. Und genau das ist das Ziel.

Die noch zu schwache Verbindung von Himmel und Erde

Fast überall sehe ich Schubladen. Leute, die meinen schamanisch zu arbeiten, lehnen die „Licht- und Liebe-Fraktion“ ab. Lichtarbeiter lehnen das Schamanentum als etwas ab, von dem man sich fern halten sollte, weil es zu dunkel ist. Zumindest nehme ich das im deutschsprachigen Raum so wahr.

Und so viel Ego überall… Spirituelles Ego. Geht man in die Gruppen, gibt es so viel davon zu spüren. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen denken, sie wären eine Reinkarnation der heiligen Maria. Selbstzentriertes Handeln an so vielen Stellen. Manchmal wird so hart darüber Energie gezogen, dass mich nur das Lesen eines einzigen Postes körperlich schmerzt. Ja, und auch ich hatte schon gut mit meinem spirituellen Ego zu kämpfen. Doch ich bin ein klitze-kleine Nummer. Ein klitze-kleine wichtige Nummer, wie jeder andere auch.

Es geht um mehr uns nur uns selbst

Meine Wahrnehmung öffnet sich immer weiter. Früh habe ich sie zugemacht, weil es mir im Herzen so weh getan hat, wie so vieles hier abläuft, wie wir Menschen miteinander umgehen.  Wie sehr wir uns gegenseitig verletzen. Und ich habe meine Sinne sehr lange zugelassen, weil ich unglaublich viel Angst davor hatte, durch meine Schatten zu gehen. Weil ich mich eigentlich immer entweder versteckte oder beinahe aufgefressen wurde. Auch heute bekomme ich das oft noch nicht richtig ausbalanciert.

Doch ich will es noch einmal ernsthaft mit dem Fühlen versuchen und aufmachen. In mitten diesem Prozess stecke ich gerade. So bin ich bisher bereits durch viele Schatten gegangen. Das war eine der schmerzhaftesten Erfahrungen überhaupt. Ich wurde von so vielen Menschen dabei fallengelassen, benutzt und halb leergesaugt. Ich hab mich darüber beschwert ohne Ende. Ich hab gejammert und gestrampelt. Ich hab mich tief in meiner Opferrolle gesuhlt. Ich hab nur noch Schatten überall gesehen. Ich ließ Wut aus diesem ganzen Leben heraus und vermutlich auch aus so einigen alten Leben.

Heute kann ich nur froh sein, dass der ein oder die andere überhaupt noch mit mir spricht. Ja, und auch ich mit ihnen. Ich bin gewachsen. Und ich werde weiter wachsen. Und wenn es sein muss, räume ich im Supermarkt Regale ein, um die Finanzen zu regeln, wenn es mal sein muss. Doch ich lasse mich nicht von diesem Weg abbringen und davon, meinen Mund aufzumachen. Daran zu erinnern, dass es um mehr als uns selbst geht. Um wesentlich mehr, als das eigene spirituelle Business zu etablieren. Um mehr, als DER Guru zu sein, auf den die ganze Welt gewartet hat.

Einfach mal das Ego runterfahren und disziplinübergreifend zusammenarbeiten

Deshalb wünsche ich mir, dass diese ganzen Unterteilungen von uns Menschen endlich mal ein Ende finden und wir unser Ego mal richtig zurückfahren und schauen, wie wir effizienter zusammenarbeiten können. Disziplinübergreifend! Wir können so viel daraus lernen.

Wie genau das funktionieren soll, weiß ich im Detail auch noch nicht. Doch wenn ich zum Beispiel erlebe, wie aufgeschlossen und offen ein indigener Schamane uns Teilnehmern nach einer wundervollen Heilzeremonie erzählt, wie er jemanden mit blonden langen Locken im weißen Gewand und Flügeln in der Nacht gesehen hat und so etwas noch nie zuvor sah, dann habe ich wieder Hoffnung. Hoffnung dafür, dass es möglich ist, dieses Schubladendenken aufzusprengen, sich zu öffnen, alles was ist noch mal ein Stückchen neu anzuschauen und weiter zu gehen.

Arbeiten wir zusammen. Zünden wir in jedem Ort regelmäßig ein Gemeinschaftsfeuer an. Suchen wir Möglichkeiten, wie wir Projekte in die Welt bringen können, die uns mehr verbinden, die jeden von uns mehr in die Selbstverantwortung bringen, die überall kleine Kraftfelder der Herzen entstehen lassen, welche wir immer mehr miteinander verbinden. An vielen Stellen geschieht das schon. Doch wir brauchen noch so viel mehr davon. Das ist meine Sicht.

Die Verantwortung der Bestimmung übernehmen

Mit diesen Gefühlen kam ich heute also aus dem Wald. Dann hab nicht nur einen neuen Post von jemanden vorgefunden, der klar aufzeigt, wie Lichtarbeiter gegeneinander ausgespielt werden, sondern auch noch einen Beitrag einer Schamanin, die heute morgen bekannt gibt, dass sie kein Teil mehr von Unterteilungen sein möchte und ihren neuen Namen zu tragen beginnt, den sie erhalten hat.

Von meiner Bestimmung habe ich nur eine Grundausrichtung erhalten. Sie macht mein ganzes Wesen aus. Das war schon immer so. Doch ich habe mich versteckt und ich bin wie so viele von uns in den Nebel gefallen. In diesen Monaten werde ich wacher und wacher und ich weiß auch noch nicht genau, wie es alles sein soll, was ich zu tun habe und was genau nicht. Die Geister werden mich führen und ich werde dafür beten, dass ich sie richtig verstehe. Ich werde dafür arbeiten, dass es immer klarer wird. Und ich werde mich den Schatten stellen, die kommen. Immer und immer wieder.

So bin ich im Moment davon überzeugt, dass es richtig ist, meinen Mund aufzumachen und genau diese Sachen auszusprechen, unabhängig davon welchen Einfluss diese Worte auf mein Leben haben werden. Es gibt viel zu lernen. Das gehe ich an. Und daran lasse ich euch hier teilhaben. Auch wenn das der Dunkelheit alles andere als gefällt und sie mich immer wieder daran zu hindern versucht, voll in meine Kraft zu kommen. Mir doch egal.

Balance, Liebe, Mut und Fokus als Zauberschlüssel

Für mich zeigt es sich immer, dass es das Wichtigste ist, in der Balance zu bleiben. Dort ist man am unangreifbarsten. So ist es für mich wichtig, dass ich alles was rundherum um mich passiert, immer wieder folgenden Filtern unterziehe:

  • Verbindet es oder trennt es?
  • Dient es der universellen (!) Liebe oder dem Ego?
  • Dient es der Wahrheit oder der Manipulation?
  • Warum fühle ich mich provoziert?
  • Was ist mein Nährboden, damit überhaupt angedockt werden kann?
  • Wo schleichen sich unschöne Gedanken und Emotionen ein?
  • Wo kann ich mehr Verantwortung für mich selbst übernehmen?
  • Was habe ich übersehen auszusprechen, was mich jetzt wütend macht?
  • Wie kann ich liebevoller und noch klarer kommunizieren?
  • Wo bin ich zu hart?
  • Wo bin ich noch zu angepasst?

Alles ist im Wandel.

So wie es sich mir zeigt, eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten für das Ganze. Es passiert etwas. Was genau kann ich noch nicht sagen. Manche sprechen von einem „Event“ – einem Ereignis, an dem sich vieles auf einmal hier auf der Erde drehen soll.

Andere sprechen von einer Trennung der Welt, wo ein Teil der Menschen im Schmerz und Leid bleibt, weil sie zu denen gehören, die nur so wachsen können und die anderen, die diese Phase schon überwunden haben, in einen höheren und freieren Bewusstseinszustand aufsteigen dürfen. Goldenes Zeitalter, usw. – es gibt viele Beschreibungen dafür. Manche wiederum erhalten die Botschaft, dass unser Bewusstsein ständig in den verschiedenen Dimensionen hin- und herwechselt. Vielleicht gilt es auch nur zu lernen, wie dieses Wechseln gezielt gesteuert werden kann.

Es gibt mehrere Wahrheiten

Irgendwo zwischen den ganzen verschiedenen „Wahrheiten“ liegt vielleicht die universelle Wahrheit, die sich jedem anders zeigt. Auf jeden Fall scheint sich in diesen Zeiten einiges wieder zu drehen.

Die Botschaften, die ich erhalte, sagen mir, dass ich auch irgendetwas mit diesem Wandel zu tun habe und diese Sachen aussprechen soll, die du in diesem Beitrag findest. So werde ich diesen Botschaften nun immer mehr folgen. So ist die heutige Botschaft also im Kern diese hier:

Vernetzen wir uns immer mehr und arbeiten zusammen. Vernetzen wir uns mehr und mehr im und am Licht. Nicht mit schönen leeren Worten, sondern mit Taten!

Mir gefällt die Idee sehr gut, dass in jedem Ort in jedem Monat einmal ein Gemeinschaftsfeuer brennt. Wo sich Menschen wieder richtig emotional begegnen und nicht mit so viel Entfernung rein über eine Monitorscheibe.

Jeder kann damit anfangen, egal wo er wohnt. Hast du keinen Ort? Sprich so lange Leute an, bis du einen hast. Sucht zusammen. Hast du kein Geld für Feuer? Sprich so lange Leute an und erzähle ihnen von der Geschichte, bis es klappt. Legt zusammen. Hast du eine andere Idee? Arbeite so lange dran, bis sie umgesetzt ist.

Legen wir den Fokus auf die Lösungen und nicht auf die Probleme. Nur so macht man sich auch von diesen Energien frei, die uns manipulieren wollen. Weg mit dem „Es geht nicht, WEIL…“!

Jeder kann was tun. In jedem Moment!

Das neue Hörbuch auf Dimension Sieben

Im ersten Teil dieser neuen Serie erzählt dir Manuela Rohr, wie sie von der geistigen Welt auf den Weg der Heilerin gerufen wurde, wie sich ihre Wahrnehmung kontinuierlich erweitert und welche Herausforderungen und neuen Erkenntnisse ihr auf diesem Weg immer wieder begegnen.

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