Zauberwissen

Mit Gedankenkraft blockierte Energien lösen

Wie du mit Gedankenkraft blockierte Energien lösen kannst

In diesem Artikel erfährst du davon, wie du blockierte Energien lösen kannst.

Überall fließt Energie. Wer seine eigene Energie entsprechend gereinigt hat und mit seinem Gefühl verbunden ist, kann es spüren. Manche können diese Energien sogar sehen, hören oder riechen. Auch unser Körper ist von einem Energiefeld umgeben, der Aura. Die Aura besteht aus mehreren Schichten. Jede Schicht zeigt unterschiedliche Informationen, wie zum Beispiel Charakterzüge, karmische Verwicklungen, Gedankengebilde, emotionale Felder, Erinnerungen usw.

Die komplette Aura ist in ständiger Bewegung. Jeder Gedanke besitzt eine Form und jedes Gefühl verursacht Farben und Bewegungen. In der Dichte, Farbe, Größe und Umrandung einer Aura können deutliche Schlüsse auf den Seelenzustand einer Persönlichkeit abgeleitet werden.

Je weiter die Erde sich entwickelt, je höher sie energetisch schwingt und je enger dadurch unsere Anbindung an die geistige Welt wird, desto klarer wird dieses Energiefeld für alle Menschen sichtbar werden. Das heißt, früher oder später gibt es maximale Transparenz für alle Menschen und nicht mehr nur einzelne werden die Aura lesen können.

Wie dich blockierte Energien von der geistigen Welt abschneiden

Die Lebensenergie fließt in uns und nährt uns. Tragen wir positive Gedanken und Emotionen in uns, kann der Fluss ungestört fließen. Tragen wir verdrängte Emotionen und negative Gedanken in uns, verdichten wir unsere Energie und der Energiefluss ist blockiert. Es fehlt uns an Lebenskraft, den für uns vorgesehen Weg zu gehen. Die Verbindung zur geistigen Welt ist gestört, sowie das Fließen unserer Schöpferkraft und der inneren Heilkraft, die wir alle in uns tragen. Diese Blockaden sind auch in der Aura sicht- und spürbar.

Werden solche Energieblockaden immer größer, verselbständigen sie sich ab einem gewissen Punkt und spalten sich ab (abgespaltene Seelenanteile). Diese Abspaltungen möchten mit Energie versorgt werden und ihre Eigenständigkeit aufrecht erhalten, bzw. sie sogar vergrößern. Ein „Teufelskreis“ entsteht.

Oft handelt es sich um lang verdrängte Ängste, Ablehnungen von eigenen Charakterzügen, die nie angesprochen oder verändert wurden. Teilweise handelt es sich auch um Abspaltungen aus früheren Leben, die im Jetzt wieder ans Tageslicht kommen und zur Verarbeitung anstehen. Je mehr diese energetischen Verdichtungen mit Verdrängungsenergie versorgt werden, desto mehr Kraft erhalten sie und desto extremer wirken sie auf uns ein und beeinflussen uns.

Wie du deine blockierten Energien erkennen kannst

Entwickle Achtsamkeit

Für das Erkennen deiner blockierten Energien benötigst du als erstes den Aufbau einer gewissen Achtsamkeit. Verschaff dir als erstes freie Zeiten. Zeiten, in denen du nichts zu erledigen hast, nicht mit anderen sprichst, kein Fernsehen guckst oder irgendetwas machst, womit du „berieselt“ wirst. Geh lieber raus in die Natur und sei einfach. Atme und fühle. Spüre die Erde. Halte die vielleicht noch ungewohnte Ruhe aus. Oder leg dich hin und höre dir Meditationsmusik an. 15 Minuten täglich, können auf Dauer schon viel bewirken. Jeder Tropfen höhlt den Stein. Lieber kleine Schritte, aber nachhaltig. Der Zauberschlüssel zur Disziplin. .

Beobachte deine Emotionen

Hast du die erste Achtsamkeit aufgebaut und kannst du bei dir bleiben, beginne deine Verhaltensweisen genauer reflektieren. Beobachte ganz gezielt deine Emotionen. Schau sie dir genau an, auch wenn sie dir gruselig erscheinen. Nimm sie wahr, so wie sie sind und bewerte sie nicht.

  • Wer ärgert dich?
  • Auf wen bist du neidisch?
  • Wofür findest du ständig ein „Aber“ und kein „Und“?
  • Wovor hast du Angst?
  • Warum fühlst du dich gerade nicht wohl?
  • Warum kocht die Wut in dir hoch?

Geh dort tiefer hinein. Dort findest du die Quelle deiner blockierten Emotionen. Schau genau hin. Was verbirgt sich dahinter? Bis zu welchem Ereignis in deinem Leben kannst du die Emotion zurückverfolgen, wenn du den Spuren ganz tief folgst. Aus welchem Grund ist die Emotion entstanden? Wovor hat sie dich geschützt? Warum war sie damals wichtig?

Fühle deine Emotionen

Wenn du an der Quelle der blockierten Emotion angekommen bist, verbinde dich mit der Emotion. Fühle sie. Nimm dir viel Zeit dafür. Gehe komplett durch sie hindurch. Die Emotion alleine von außen zu betrachten, reicht nicht aus. Willst du sie auflösen, musst du sie fühlen. Mit jeder Verdrängung des Fühlens, machst du die Emotion nur größer. Durch die Verdrängungsenergie, die ihr dadurch zugeführt wird, wächst sie immer weiter und du entfernst dich immer weiter von dir selbst.

Wenn du weinen musst, weine. Tränen sind ein heiliges Geschenk. Es ist Unsinn, zu denken, man könnte sich endlos hinein steigern. Weinen ist Reinigung. Reinigung deiner Energien. Also reinige dich. Löse die Gefühle auf. Weine die Angst hinaus. Die Trauer. Die Verletzung. Weine, so viel du weinen kannst. Großmutter Wasser steht dir in Form von Tränen zur Seite und hilft dir bei der Transformation der Gefühle.

Wenn du wütend bist, sei wütend. Schrei alles heraus oder schlage mit aller Gewalt in ein Kissen oder einen Boxsack. Einmal habe ich einen sehr, sehr, sehr wütenden Mann erlebt. Er war so wütend, weil ihn die Familie in Erbangelegenheiten komplett übers Ohr gehauen hat. Aus jedem einzelnen Wort konnte man seine Wut heraus hören. Auch die Mimik war wie versteinert. Als er dann anfing, die Wut in ein Kissen zu schlagen, wurde er so sauer, dass er nicht mehr ins Kissen, sondern direkt in den Boden schlug. Er brach sich dabei die Hand. Er musste zum Eingipsen ins Krankenhaus gefahren werden. Als er zurück kam, sagte er, das Brechen der Hand wäre das Beste gewesen, was ihm passieren konnte. Und seine Wut war nachhaltig aufgelöst.

Wie du blockierte Energien lösen kannst

Ändere deine Gedanken

Vor der Emotion steht der Gedanke. Spürst du Emotionen zurückkehren, die deine verfügbare Energie reduzieren und verdichten, liegen dementsprechende Gedanken zu Grunde. Diese Gedanken kannst du überschreiben. Neu in dir programmieren. Bewusst und aktiv.

Deshalb reflektiere ab dieser Phase nicht nur deine Emotionen, sondern auch deine Gedanken. Danach drehe die Energie der Gedanken ins Positive. Immer wieder. Bewusst. Machst du das oft genug, werden auch die positiven Gedanken automatisch vom Unterbewusstsein übernommen. Genauso, wie das in der negativen Ausrichtung funktioniert, funktioniert es auch in der positiven. D.h. mit der Zeit ist immer weniger Energie für die Veränderung der Gedanken nötig. Genau so nutzt du die Zauberkraft der Gedanken automatisch für und nicht mehr gegen dich. Das ist das ganze Geheimnis.

Negatives Denken:

  • Ich bin nicht gut genug, um wirklich gemocht zu werden.
  • Ich bin nicht wichtig, deshalb gehöre ich nirgends dazu.
  • Keiner sieht mich und ich bin immer nur alleine.
  • Ich bin krank und es ist allen egal.

Positives Denken:

  • Genau in diesem Moment bin ich richtig. So wie ich bin. Dort, wo ich bin. Das Leben ist eine Reise, um zu wachsen. Um zu lernen. Um zu lachen. Um zu lieben. Alles beginnt in mir selbst. Passend zu meiner Ausrichtung, ziehe ich im Außen das Gleiche an.
  • Ich liebe mich. Ich gehe gut mit mir um. Ich lasse mich führen und alles wird sich fügen. Im Sinne der Liebe. Im Sinne des Ganzen. Im Sinne von Alleins. Ich vertraue darauf. Passend zu meiner Ausrichtung, ziehe ich im Außen das Gleiche an.
  • Ich sehe mich. Ich achte mich. Die geistige Welt sieht und begleitet mich. Ich bin nie alleine. Wertschätzung mir gegenüber, bedeutet die Wertschätzung von allem. Passend zu meiner Ausrichtung, ziehe ich im Außen das Gleiche an.
  • Ich bin gesund. Heile ich, heile ich ein Stück von allem. So übernehme ich die Verantwortung für den Teil, auf den ich im Jetzt Einfluss habe und werde dadurch auch andere berühren. Passend zu meiner Ausrichtung, ziehe ich im Außen das Gleiche an.

Diese neuen positiven Gedankenstrukturen gilt es zu integrieren. Das braucht Energie und Zeit. Und vor allem viele Wiederholungen. Es reicht nicht, diesen Artikel zu lesen und den Inhalt mal kurz verstehen zu können. Konzentriere dich auf wenige und kurze Gedanken und sag sie dir immer wieder, immer wieder und immer wieder, bis das Unterbewusstsein sie tief in sich übernommen hat. Die Übernahme des Unterbewusstsein wirst du spüren. Deine Emotionen werden langsam positiver. Die negativen Gedanken immer weniger und immer leiser. Der beste Zeitpunkt für das Zaubern mit Gedankenkraft ist der Morgen und die Zeit vor dem Schlafengehen. Dann ist die Verbindung zu deiner Seele am stärksten.

Ziehe also sämtliche Energien vom Abwerten, Jammern und Be-schweren ab und nutze diese Power lieber für die Gestaltung deines Lebens, so wie du es dir tief im Herzen wünscht. Auf die Weise verbindest du dich auch automatisch mehr mit deiner Lebenskraft, deiner Schöpferkraft und der geistigen Welt. Die dich seit jeher führen und behüten möchte.

© Dimension Sieben, 2017

Das neue Hörbuch auf Dimension Sieben

Im ersten Teil dieser neuen Serie erzählt dir Manuela Rohr, wie sie von der geistigen Welt auf den Weg der Heilerin gerufen wurde, wie sich ihre Wahrnehmung kontinuierlich erweitert und welche Herausforderungen und neue Erkenntnisse ihr auf diesem Weg immer wieder begegnen.

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