Verrückt ist meine Welt geworden, wirklich sehr verrückt. Im letzten Jahr war die schamanische Welt noch komplett neu für mich. Im Mai war es, so glaube ich, rief ich nach einem eindrücklichen Zwischenfall noch erstaunt aus: „Magie gibt´s ja wirklich!“

Seitdem ist viel passiert. Über die meisten Strecken war ich im hardcore 24/7 Modus in der Ausbildung. Manch einer hat mich schon bewundert, wie schnell ich alles lernte und welche Zugänge und Gaben ich in der kurzen Zeit ausgraben konnte.

Um ehrlich zu sein, war das alles andere als Licht und Liebe. Ich war so oft so dermaßen weit über meiner Grenze. Doch es gab viel aufzuholen. In diesem Leben war ich recht spät dran. So hatte ich halt schnell zu lernen.

Zuerst lernte ich Mama Erde mal wieder kennen. Diese erste Zeit war ein wunderschönes Geschenk. Bekam ich doch endlich mal wieder richtig Luft, kam aus meinem Kopf raus und wurde wieder beweglich.

Dann kamen die Geister. Die Hexen. Die Dämonen. Die vermeintlich Guten und die vermeintlich Schlechten. Schwarz und Weiß. Schatten und Licht. Angriff und Verteidigung. So vieles wollte aufgelöst werden. Aus längst vergangen Zeiten. Opfer. Täter. Täter. Opfer. Alles vermischte sich mehr und mehr.

Die Farben wurden langsam heller. Der Schmerz saß tief und die aufgezogenen Mauern waren meterdick. Doch anscheinend hatte ich mir besonders viel vorgenommen für dieses Leben und der karmische Rat konnte es mir wohl nicht wirklich ausreden, stur wie ich manchmal sein kann.

Goden und Völvas. Drachen und Einhörner. Kobolde und Wölfe. Schlangen und Phönixe. Sprechende Bäume. Zauberhaftes Wasser. Transformierendes Feuer. So viel Feuer…So unglaublich viel Feuer.

Und vielerlei andere spannende Wesen zeigten sich, die ich bis dorthin auf jeden Fall nur den Märchen zugeordnet hätte. Mit der Zeit wurde mir immer mehr klar, dass die Welten aus Harry Potter und Herr der Ringe nicht wirklich aus den Fingern gesogen waren, sondern diese Welten tatsächlich existierten.

Später zeigte sich der heilige Gral, das heilige Schwert und der erste Engel bei mir. Lancelot kam um die Kurve und auch Gwynefer schloss sich etwas später an. Zauberwelt. Überall.

Andere Planeten kamen zum Vorschein. Wächter, die auf ihrem eigenen Weg waren. Reisen zur Heilung in andere Welten. Das erste Zeichen von Vater Sonne direkt. Es führte zur ersten Öffnung des heiligen Grals. Und das Wissen überfloss mich nahezu.

Die nächste Prüfung der Schatten stand an. Tief ging es in sie hinein. Hart waren die Lektionen. Doch auf eine ganze eigene Art auch wunderschön. Lucifer hilft uns, das Licht zu sehen, hörte ich in diesen Tagen. In den Tagen, in denen die Dualität zur Polarität für mich wurde. Alles gehört zur Schöpfung.

Die ersten gemeinschaftlichen Drachenreisen. Eine Bestärkung untereinander. Hände reichen. Sich selbst vertrauen. Den eigenen Weg immer mehr gehen. Und sich immer mehr an das alte eigene Wissen erinnern. Daran, dass man immer auf dem richtigen Weg ist. Weil es gar keinen falschen gibt.

Die Seele übernimmt immer mehr. Die Hüter zeigen sich immer mehr. Neue Welten formen sich. Alte Energien kehren ins Jetzt angepasst zurück. So viele von uns erleben es bereits. Die Schöpfung spielt ihre eigene Melodie. Alles findet immer weiter zusammen. Das ganze Universum hilft mit. Und lässt Energien zu uns strömen.

Manchmal besuche ich heute andere Planeten, bin dort zuhause, treffe andere von der Erde und lache und spiele. Manchmal besuche ich Vater Sonne. Lustig sieht er dann aus. Und er küsst mich auf die Stirn, so wie ich mir das von einem richtigen Vater wünsche.

Verrückt sind die Zeiten geworden. Verrückt. Alles kehrt zurück. In einer völlig neuen Form. Neue Spielregeln. Neue Energien. Alles fließt zusammen. Alles gehört zusammen. Mutter Erde. Vater Himmel. Tiergeister, Engel, Plejader und so viel mehr. So fühle ich es. Ganz klar. (Erst) Alles IST eins.

Ich freu mich drauf. Und am nächsten Neumond möchte ich die Führung komplett meiner Seele übergeben. Sie weiß so viel mehr als das kleine ICH hier. So will ich das letzte Stückchen ins Jetzt springen. Nicht mehr denken. Einfach fließen lassen und sein. Auch andere trauen sich das bereits.

So wie jetzt. Jetzt BIN ICH. Ich denke nicht darüber nach, wer diesen Text liest und was er von mir denkt. Ich bin einfach nur noch. Und es fließt aus mir heraus. Von mir zu dir. Es beginnt bereits.

Nun bin ich mittendrin in meinem eigenen Märchen. Und endlich findet mich, was ich immer und überall gesucht habe.

Die Tore sind offen. Für uns alle.

© Dimension Sieben, 2017

Das neue Hörbuch auf Dimension Sieben

Im ersten Teil dieser neuen Serie erzählt dir Manuela Rohr, wie sie von der geistigen Welt auf den Weg der Heilerin gerufen wurde, wie sich ihre Wahrnehmung kontinuierlich erweitert und welche Herausforderungen und neue Erkenntnisse ihr auf diesem Weg immer wieder begegnen.