Ein Traum mit einem offenem Herzen. Verletzbar. Oder auch nicht?

Verbundenheit. Überall. Herzen, die sich einander öffnen wie Blumen im ersten Morgenschein. Sie öffnen sich und haben keinerlei Angst davor. In ihrer ganzen Verletzbarkeit. Wunderschöne farbenprächtige Blumen. Große und Kleine. Zarte und Starke. In bezaubernden Formen und betörenden Düften.

Sie öffnen sich einfach. Sie denken nicht. Sie sind. Lieben einander in ihrer wundervollen Vielfalt. Ziehen sich in der Nacht in sich selbst zurück. Fühlen sich wohl mit sich. Und jeden Morgen, wenn Vater Sonne am Himmelszelt erscheint, kehren sie wieder zurück. Öffnen sich für alles was ist. Lieben einander. Durch das ganze Universum hindurch. Ohne Grenzen. Ohne Erwartungen. Ohne Bedingungen. Ohne Vorwürfe und Regeln. Sie lieben sich einfach. Lassen den anderen sein, wie er ist.

Liebe fragt nicht nach Regeln. Sie ist einfach. Dort, wo die Angst sich aufgelöst hat und nicht mehr an der Kontrolle festhält, kann sie frei fließen. Dort wird sie nicht mehr eingepfercht in engen Schubladen. Dort wird sie nicht mehr in starren Definitionen in Ketten gelegt  Dort ist sie vollkommen frei.

Was wäre also, wenn wir die Liebe tatsächlich alle wieder freigeben würden? Vollkommen frei, so wie sie einst einmal in ihrem Ursprung war. Was wäre, wenn wir alle zusammen ein völlig neues Kapitel beginnen? Jetzt hier direkt. Müssten wir dann tatsächlich noch Angst haben? Wovor denn, frage ich mich…

Zeigt die Angst denn nicht einfach nur liebevoll, was in uns der eigentlich natürliche Zustand ist, in den sie wieder zurückgewandelt werden möchte? Sagt sie nicht einfach nur, es ist okay einfach alles zu lieben? So wie früher, als wir alle noch klein waren. Wo niemand diese Kontrolle in sich trug, die uns so unglaublich viel Energie kostet.

Wären wir nicht alle viel weniger alleine, wenn wir alles in jedem Moment lieben dürften? Ist es nicht komisch, dass sich genau diese Angst vor dem Alleine sein manifestiert, wenn wir die Liebe so einsperren? Kann wahre Liebe überhaupt eingesperrt werden? Ist das denn dann überhaupt wahre Liebe? Oder tun die meisten von uns nur so als ob sie lieben würden? Benutzen die Worte bedingungslose Liebe und doch sind sie ohne Inhalt.

Was wäre, wenn es nichts mehr gibt, wovor wir alle Angst haben müssten? Was wäre, wenn wir uns wie durch Zauberhand alles ganz einfach nur herbei wünschen könnten und nichts mehr von außen benötigen, um glücklich zu sein? Wären wir nicht alle wieder wie Kinder und würden diese doofe Theaterspiel der Erwachsenen endlich beenden? Würden wir nicht alle unsere Herzen weit öffnen und einfach wieder frei spielen wollen?

Wäre dann noch ein einziger Krieg nötig, wenn wir alle wirklich frei lieben könnten? Wenn wir alle genauso sein dürften, wie wir sein wollen? Wenn wir einfach nur wir selbst sind? Wunderschön in unserer ganz eigenen Vielfalt? Gäbe es dann wirklich noch Leid und Schmerz, wenn all unsere Herzen wieder komplett offen wären? Gäbe es dann tatsächlich noch Eifersucht oder Wut? Wirklich?

Wäre dann nicht von ganz alleine so viel mehr Freude in unserem Leben? So viel mehr Spaß und Ausgelassenheit? Wären dann nicht nur noch leuchtende Augen überall zu sehen, die man einfach nur küssen möchte? In die man sich in jedem Moment neu verliebt ohne irgendeine starre Regel?

Würde nicht all das unsere Seele in all ihrer Tiefe wieder berühren, weil es genau das ist, wonach wir uns insgeheim wahrhaftig alle sehnen?

So öffnen wir doch unsere Herzen wieder richtig und lieben wir einfach nur. Von nah von fern.  In völliger Freiheit. Ganz einfach nur lieben. Genau dann beginnt der geheimnisvolle Zauber und alles fügt sich wie durch Zauberhand.

Ein wundervoller Traum.

© Dimension Sieben, 2018

Das neue Hörbuch auf Dimension Sieben

Im ersten Teil dieser neuen Serie erzählt dir Manuela Rohr, wie sie von der geistigen Welt auf den Weg der Heilerin gerufen wurde, wie sich ihre Wahrnehmung kontinuierlich erweitert und welche Herausforderungen und neue Erkenntnisse ihr auf diesem Weg immer wieder begegnen.